Charakter von Kaninchen?

Die verschiedenen Kaninchenrassen unterscheiden sich nicht nur im Aussehen,
sondern auch charakterisch. Die kleineren Züchtungen sind meistens
lebhafter und temperamentvoller als ihre großen Artgenossen.
Dafür sind letztere meist ausgeglichender und anhänglicher.

Ein Lebhaftes Wesen äußert sich darin das das Kaninchen
sich oft auf die Hinterbeine stellt (männchen macht), aktiv, neugierig und
aufmerksam ist.

 


 

Rammler oder Häsin?

Männliche Kaninchen nennt man "Rammler" und Weibliche Kaninchen "Häsin".
Äußerliche Unterschiede gibt es kaum sie werden nur in der Körperform sichtbar.
Bei den meißten Rassen hat der Rammler die markantere Kopfform und
dickere Backen. Der Körper der Häsinnen ist meist weniger
muskulös, dafür aber ein wenig länger.

 

 


 

Ein oder mehrere Kaninchen?

Kaninchen ziehen die Gesellschaft von Artgenossen dem Alleinsein vor.
Wenn man den ganzen Tag außer Haus ist oder das Kaninchen in einem Stall
oder Gehege im freien hält, ist es besser, sich mindestens zwei Tiere anzuschaffen.
Am einfachsten geht es mit zwei Rammler´n wobei diese dann kastriert werden
(meist ab der 12 Lebenswoche).
Möglich ist auch ein Pärchen, sprich ein Rammler und eine Häsin, wobei
der Rammler bis zur 12 Lebenswoche kastriert wird.
Hat man ein großes Aussengehege kann man sich auch
zwei Häsinnen (möglichst Geschwister) anschaffen, sie sollten sich
allerdings gut aus dem Weg gehen können da es "öfter" zu
Streitigkeiten kommen kann.


Haltung und Pflege

Kaninchen fühlen sich im Freien äußerst wohl.
Man sollte allerdings bedenken das sie zwar gut gegen Kälte, aber nicht
vor Zugluft, Nässe, praller Sonne und klirrendem Frost geschützt sind.
Ein Freigehege oder Stall muß an einem geschützten, windstillen und
schattigen Platz aufgestellt werden.
In den kalten Wintermonaten sollte man den Kaninchenstall gut
isolieren und mit viel Heu und Stroh einstreuen.
Auch kann man in der kalten Nacht eine alte Decke oder
Noppenfolie vor die Stalltür hängen.
In den heißen Sommertagen sollte man den Stall mit wenig
Stroh einstreuen, da sie dann gerne auf dem blanken Käfigboden liegen.
Bei zu hohen Temperaturen sollte man Überlegen den Stall für kurze
Zeit in eine Garage oder Schuppen zu stellen, da Kaninchen keine sehr hohen
Temperaturen vertragen.
In Gehegen sollten unbedingt schattige Plätze vohanden sein.

Kaninchen kann aber natürlich auch sehr gut in einer Wohnung halten.
Sie werden meist Stubenrein und benutzen ihre Toilette im Käfig, der
sollte ihnen natürlich immer zugänglich sein.
Die Wohnung sollte bei regelmäßigen Freilauf aber Kaninchenfreundlich sein.
Elekrokabel, giftige Zimmerpflanzen und andere mögliche Gefahrenquellen,
müßen ausserhalb der Reichweite des Kaninchens sein.

 


 

Ernährung

Kaninchen nehmen ausschließlich pflanzliche Nahrung zu sich.
Es gibt zahlreiche fertige Kaninchenfuttersorten zu kaufen, die man
grob in Pressfutter und Trockenfuttermischungen unterteilen kann.
Der Nachteil der Mischungen ist, das ein gewitztes Kaninchen nur
die Bestandteile herausfrisst, die ihm schmecken und den Rest liegen lässt,
sodass es sich einseitig ernährt. Beim Pressfutter hat man dieses Problem nicht.
Es enthält alles, was ein Kanichen für eine ausgewogende Ernährung braucht.
Wie viel man täglich von diesem Futter reicht, hängt davon ab, wie groß und
wie viel Auslauf das Kaninchen hat. Tiere, die sich wenig bewegen, werden schnell
zu fett, da sie durch die geringe Aktivität kaum Nährstoffe verbrauchen und
aus lauter Langeweile nur noch fressen.
Kaninchen mit viel Auslauf fressen weniger und bleiben fit.

Wenn man immer das gleiche Trockenfutter verwendet und eines Tages
wechseln möchte, sollte man dies behutsam tun und nicht von einem
Tag auf dem anderen, denn Kaninchen reagieren auf derartige Wechsel
sehr empfindlich.

Neben fertigen Pressfutter braucht jedes Kaninchen auch Ballaststoffe in
Form von trockenem und schimmelpilzfreien Heu. Es muß dem Kaninchen
Ständig zur Verfühgung stehen, am besten benutzt man hierfür eine
Heuraufe damit das Heu nicht verschmutzt.

Nicht nur Heu sondern auch frisches Trinkwasser sollte dem
Kaninchen ständig zur Verfühgung stehen.
Wenn ein Kaninchen wenig frisches Grünfutter bekommt, braucht es
wesentlich mehr Wasser, als wenn es stehts genügend Grünfutter zur
Verfühgung hat. Im Durchschnitt trinkt ein Kaninchen täglich
ungefähr ein Zehntel seines Körpergewichtes.
Wasserschüsseln direkt im Käfig werden umgeworfen oder
verunreinigt, besser ist eine Nippeltränke an der Aussenseite
des Käfigs.

Kaninchen -und das gilt vorallem für Jungtiere- kommen mit zu
feuchter Nahrung nicht gut zurecht.
Salat, Kohl, Klee, frisches Frühlingsgras und Wurzelgemüse liegen
den Tieren schwer im Magen und verursachen beim Kaninchen heftige
Blähungen. Jungtiere bis zu einem Alter von drei bis vier Monaten können
sogar daran sterben. Darum ist es wichtig Kaninchen mit anfangs winzigen
Mengen an das Grünfutter zu Gewöhnen.
Ähnliche Auswirkungen auf dem Darm hat Frischfutter, das aus dem
Kühlschrank oder dem Eisfach kommt. Das Futter sollte deshalb immer
Zimmertemperatur haben.

 


 

 

 

 



 

 

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